Die Union gibt Gras

TRAUMZIEL ERREICHT! Status Juli 2010

Noch vor dem WM-Finale in Johannesburg wurde in Biesfeld am 10.07.2010 nach 12 Wochen Bauzeit ein "Schmuckkästchen" der besonderen Art feierlich seiner Bestimmung übergeben – die neu gestaltete Sportanlage mit ihrem Prunkstück "Kunstrasen-Spielfeld".

Bereits vor 3 Jahren wurden in Biesfeld die ersten Gespräche über die Möglichkeiten eines solchen Mammutprojektes geführt. Vor etwa 1 1/2 Jahren fiel dann die Entscheidung des Präsidiums zugunsten einer Inangriffnahme. In einem wahren Kraftakt vieler Sponsoren und ehrenamtlicher Helfer sowie unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Fußballprofis und 48-fachen Nationalspielers Jens Nowotny, gelang es der UNION, aus dem je nach Witterung harten, staubigen und gleichermaßen schlammigen Tennenplatz, eine moderne, zukunftsweisende Anlage zu gestalten.

Der Eröffnungs- und Einweihungstag begann bereits um 09:00 Uhr mit einem Jugendfußball-Turnier. Ein Besucher: "Toll, was der Verein und seine Förderer hier auf die Beine gestellt und aus dem maroden Aschenplatz gemacht haben."

Nach der Eröffnungsrede des UNION-Präsidenten Erich Bosbach um 11:00 Uhr sprachen nacheinander der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach, Landrat Rolf Menzel, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Kürten Klaus Borkes sowie der Vorsitzende des Fußballkreises Berg Rolf Müller ihre Grußworte an die trotz der hochsommerlichen Temperaturen zahlreich erschienenen Besucher. Die Einweihung mit kirchlichem Segen zelebrierten in einer ökumenischen Andacht die evangelische Pastorin Kornelia Imig und der katholische Dechant Harald Fischer. Zwischen den einzelnen Reden und der Einweihung wurde die Feierstunde wechselweise mit gekonnten Musikbeiträgen des Männergesangvereins Biesfeld und des Musikvereins Kürten-Senioren begleitet. Beim abschließenden ‚Bergischen Heimatlied’, das von beiden Musikvereinen gemeinsam angestimmt wurde, durften dann alle Besucher kräftig mitsingen.

Nachdem die C1- und die C2-Mannschaften des "Jugendfußball-Clubs Biesfeld/Kürten/Olpe" in einem Spiel untereinander das neue Geläuf kennen gelernt hatten, begann pünktlich um 14:00 Uhr das Seniorenfußball-Turnier mit den 1. Mannschaften des SV09 Bergisch Gladbach und der Fortuna Köln, sowie einer Auswahl aus Vereinen des Fußballkreises Berg.

Trotz sengender Hitze und des frühen Stadiums der Saisonvorbereitung bekamen die Zuschauer attraktiven und schnellen Fußball zu sehen. Turniersieger wurde schließlich der SV 09, der sich gegen die Fortuna mit 1:0 und gegen die Auswahl mit 6:0 Toren durchsetzen konnte.

Gegen 17:00 Uhr eröffnete die bekannte und beliebte Bergisch Gladbacher Revival Band "The Birds" – auch bekannt unter dem Pseudonym "Die bergischen Stones" – ihr angekündigtes Konzert. Sie heizten den Gästen über 90 Minuten mächtig ein.

Zum Ausklang des Tages verfolgten die konditionsstarken Besucher das "kleine WM-Finale" zwischen Deutschland und Uruguay an zwei verschieden platzierten TV-Bildschirmen. Dabei kam noch mal richtig Freude über den 3:2 Sieg des deutschen Teams auf. Da auch die Temperaturen inzwischen erträgliche Ausmaße annahmen, steigerte sich die Stimmung ins schier Unermessliche. Dem Vernehmen nach wurde in dieser Nacht noch bis zum Morgengrauen gefeiert.

Und so blickt die UNION mit Stolz und Freude auf einen sehr schönen, gelungenen und erfolgreichen Tag der Kunstraseneröffnung in Biesfeld zurück.

Das Präsidium

Übrigens, auch die Medien waren zahlreich vertreten und berichteten ausführlich über diesen Tag und die  einzelnen Programmpunkte. Hier eine Auswahl der verschiedenen Berichte und TV-Clips:

- Bergische Landeszeitung 1
Bergische Landeszeitung 2
- Kölner Stadtanzeiger 13.07.'10
- center.tv
- der Tag in Bildern

Traumrasen

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Warum Kunstrasen in Biesfeld? Status Juni 2009

Es ist in der jüngsten Vergangenheit ein Trend zu erkennen, der den Kunstrasen für Fußballer als den Belag der Gegenwart und der Zukunft ausweist. Selbst international ist er auf dem Vormarsch, die U17 WM in Peru sei hier nur exemplarisch genannt. In umliegenden Gemeinden wird dieser Trend bereits länger erkannt, denkt man nur an die jüngsten Projekte in Lindlar, Untereschbach, Bergisch Gladbach oder auch Bensberg.

Der Tennenplatz weicht bei all diesen Vereinen, deren Aufzählung nicht abschließend ist, nicht ohne Grund. Speziell für kleinere Vereine, die nicht über einen Naturrasen verfügen, bietet Kunstrasen als einziger Belag die Möglichkeit, den heutigen Ansprüchen aller Beteiligten gerecht zu werden.

Zum einen ist es die immer schneller werdende und technisch anspruchsvollere Art, Fußball zu spielen, der man auf einem Tennenplatz nicht mehr gerecht wird. Die Möglichkeiten, einen jungen Spieler auszubilden, sind auf einem Kunstrasen ungleich besser als auf dem, besonders in der Schlechtwetter Zeit, mehr einem Acker denn einem Spielfeld gleichenden Tennenplatz. Ebenso leidet der Platz in Biesfeld unter der wachsenden, zahlenmäßigen Beanspruchung seines Belags. Natürlich gibt es durch Kunstrasen nicht mehr Möglichkeiten zu trainieren, jedoch verkraftet er die Belastung besser, ohne dass die Bespielbarkeit leidet. So liegen die Nutzungszeiten auf Asche bei 1000- 1500 Stunden/ Jahr. Kunstrasen steigert diese auf 2500/ Jahr, was wiederum der Qualität des Untergrunds und somit auch der Ausbildung unserer Spieler zu Gute kommt.

Statistiken beweisen, dass die Verletzungsgefahr zurückgeht. Bänder und Muskelverletzungen auf Grund schlechter Bodenverhältnisse gehören der Vergangenheit an. Blutende, verdreckte Hautabschürfungen ebenso. Die oft zitierten Hautverbrennungen auf Kunstrasen sind auf dem der heutigen 3 und 4 Generation nahezu ausgeschlossen. Die oft zitierten Hautverbrennungen auf Kunstrasen sind auf modernen Plätzen nahezu ausgeschlossen.

Durch den Bau des Penny Marktes, die Neueröffnung der Gaststätte sowie dem Umbau des Dorfplatzes ist Biesfeld aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Veranstaltungen wie der Dorflauf und eine Bergwertung bei "Rund um Köln" haben unser Dorf bekannter gemacht. Die IG Biesfeld verfolgt des weiteren Projekte, die diese Entwicklung noch vorantreiben. Der Bau eines Kunstrasens, erstmalig in der Gemeinde, würde ebenso dazu beitragen, den Gemeinschaftsgedanken und die Aufbruchstimmung zu verstärken. So wäre es beispielsweise denkbar, die Grundschule, die jährlich ihr Sportfest auf der Anlage abhält, mit einzubinden und die mehr als marode zu bezeichnende Sprunganlage in diesem Zuge zu erneuern.

Ebenso könnte die Kirche als Eigentümer und Verpächter des Grundstücks von einer Verschönerung profitieren. Das kürzlich durchgeführte Ministrantenturnier, Fußballtraining der Messdiener oder ein möglicher Feldgottesdienst auf dem „schönen“ Untergrund mit Blick über Biesfeld sei hier nur beispielhaft erwähnt. 

Wenn nicht jetzt, wann dann!

Die Verantwortlichen für dieses Projekt sind davon überzeugt, dass der Kunstrasen dafür sorgen wird, noch mehr Menschen für den Fußball dauerhaft zu begeistern. Gerade bei den heranwachsenden, pubertierenden Jugendlichen ist ein Trend weg vom Sport zu erkennen, der durch einen unbeliebten Tennenplatz nur verstärkt wird. Der saubere, verletzungsärmere Kunstrasenbelag hingegen würde helfen, die Jugendlichen bei der Stange zu halten gegenüber den bewegungsarmen Freizeitangeboten konkurrenzfähig zu bleiben.

Trauerasche

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Renate Rahm

“ Ich unter­stütze das Projekt, weil ich als Anwohnerin des Sportplatzes lange genug den Aschestaub von den Fenster­bänken gewischt habe. Ich freue mich auf eine Zeit ohne Aschewolken!”

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Rasenfläche mit Paten

2822m² (52,26%)

Zeit bis zum Anstoß

Sponsoren

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