Die Union gibt Gras

Bericht auf center.tv

Gesendet am 14.07.10 auf  

KStA 13.07.2010

Sattes Grün trotz sengender Hitze

Die Hitze fordert ihren Tribut, überall färben sich die Wiesen langsam gelb. An der Jahnstraße in Kürten-Biesfeld leuchtet es dagegen im satten Grün. Hier wurde der neue Kunstrasenplatz der Union Blau- Weiß Biesfeld / Offermannsheide eingweiht.

Trotz der schweißtreibenden Temperaturen zeigten Spieler jeglichen Alters, wie auf einem solchen Belag Fußball gespielt werden kann. „Jedem Fußballer, der hier hoch kommt, dem leuchten die Augen, egal ob aus der Jugend oder der 1. Mannschaft“, beobachtete Jens Nowotny. Der ehemalige Fußballprofi und 48-fache Nationalspieler ist der Schirmherr der Anlage. Nowotny: „Damit zeige ich meine Verbundenheit mit dem Verein.“ Sein achtjähriger Sohn spielt in Biesfeld und ab nächstes Jahr wird Nowotny die Jugend trainieren.

Ein ganzes Tagesprogramm hatten die Organisatoren aufgestellt, angefangen beim Turnier für Jugendliche, der offiziellen Einweihung und weiteren Spielen, unter anderem der 1. Mannschaft des SV 09 Bergisch Gladbach und Fortuna Köln, sowie einem Konzert der Bergisch Gladbacher Band „The Birds“. Bundestagsmitglied Wolfgang Bosbach fand in seiner Ansprache genauso anerkennende Worte wie Landrat Rolf Menzel und der stellvertretende Kürtener Bürgermeister Klaus Borkes.

Vor eineinhalb Jahren hatte sich der Verein für einen Kunstrasenplatz entschieden und die Mittel dafür größtenteils selber aufgebracht. Am Vereinsheim hing denn auch ein riesiges Plakat, auf dem die Namen der zahlreichen Sponsoren aufgelistet waren. Und auch am Eröffnungstag wurden weiterhin fleißig Spenden gesammelt. Dabei können die Geldgeber die Patenschaften für einen ganz bestimmten Teil des Spielfeldes übernehmen. Im Internet werden dann die verkauften Flächen mit Namen angezeigt.

„Es ist angenehm zu spielen, besser als auf Asche“, findet Marius Czerlinski. Es staube nicht, sei weicher und würde mehr Spaß machen. Der ehemalige SSG-09-Spieler sitzt schweißgebadet am Spielfeldrand. Er hat am Spiel der Kreisauswahl teilgenommen. Inzwischen kickt er nur noch montags zum Spaß.

Gespannt beobachtet Vereinspräsident Erich Bosbach das Geschehen auf dem Platz. Er wirkt zufrieden. „Ich fühle mich rund um glücklich“, bestätigt er. Vor allem, weil so viel Bereitschaft zur Hilfe bestanden habe, sei der Eröffnungstermin nie gefährdet gewesen. Auch für die Zukunft hat der Verein Vorsorge getroffen. „Wir werden einen Wartungsvertrag abschließen. Dann wird alle zwei Monate das Granulat verteilt und die Halme aufrichtet“, so Bosbach. Die Folgekosten seien von Anfang an in die Kalkulation mit eingeflossen. Bosbach: „Das alles ist der Grund dafür, dass wir letztendlich auch die Skeptiker überzeugt haben.“

Trotz der Vereinsmittel, Spenden und 70 000 Euro aus dem Konjunkturpaket muss der Verein noch einem Kredit in Höhe von 50 000 Euro aufnehmen. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre, doch es wurden Sonderzahlungen vereinbart. Bosbach: „Wir streben eine Tilgung in drei Jahren an.“

Eröffnung des Kunstrasens

Am 10.07.2010 wird die Sportplatzanlage in Biesfeld nach grundlegender Sanierung und Kunstrasen-Ausstattung wiedereröffnet und von den Kirchenvertretern feierlich eingeweiht.

Das Präsidium der UNION lädt dazu alle Mitglieder, Freunde, Förderer, Vereine sowie alle Bürger Biesfelds und sonstige Interessenten aus nah und fern recht herzlich ein.

Das bereits um 09:00 Uhr mit einem Jugend-Turnier beginnende Tagesprogramm entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Beschreibung.

Die UNION freut sich über viele Besucher und wünscht Ihnen schon jetzt einen unterhaltsamen Tag auf unserer neuen Anlage. Für Speis und Trank ist natürlich, wie immer bei der UNION, bestens gesorgt.

Das Präsidium

Programm für die Eröffnungs- und Einweihungsfeier

Sportlicher Beginn

Unter dem Motto ‚Biesfeld, das Dorf der Kinder – Jugend hat Vorrang’ beginnt der ‚große Tag’ um 09:00 Uhr mit Spielen der UNION-Jugend auf Kleinspielfeldern nach einem festgelegten Austragungsmodus. Ende 11:00 Uhr.

Feierlicher Teil

Das feierliche Programm wird um 11:00 Uhr mit einer Musikdarbietung des Musikvereins Kürten-Senioren eröffnet.

Danach erfolgt die Begrüßungs- und Eröffnungs-Ansprache des Vereinspräsidiums.

Im Anschluss reihen sich in folgender Sequenz die Grußworte der Ehrengäste aus Politik, Gemeindeverwaltung und Sport an:

1. Bundestagsabgeordneter des Rheinisch Bergischen Kreises und Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Herrn Wolfgang Bosbach.

2. Landrat des Rheinisch Bergischen Kreises, Herrn Rolf Menzel.

3. Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Kürten und Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, Herrn Klaus Borkes.

4. Vorsitzender des Fussballkreises Berg, Herrn Rolf Müller.

Zwischen den einzelnen Reden werden im Wechsel Musikbeiträge des Männergesangvereins Biesfeld und des Musikvereins Kürten-Senioren dargeboten.

Im Anschluss erfolgt die feierliche Einweihung des neuen Sportplatzes durch die Würdenträger der beiden christlichen Konfessionen:

für die katholische Kirche Herrn Dechant Harald Fischer.

für die evangelische Kirche Herrn Pfarrer Gebhard v. Grumbkow oder Herrn Pfarrer Ralph Knapp.

Zum Abschluss der feierlichen Einweihung werden Musik- und Gesangverein gemeinsam das "Bergische Heimatlied" musizieren. Die Besucher werden angeregt, dabei kräftig mitzusingen. 

Die feierliche Einweihung endet gegen 12:45 Uhr. 

Fortsetzung Sportlicher Teil 

Von 12:45 Uhr bis 13:30 Uhr werden zwei weitere Jugendmannschaften den neuen Platz in einem 45-minütigen Spiel kennen lernen. 

Ab 13:30 Uhr steht der Platz den Senioren-Mannschaften für ihr Warmlaufprogramm zur Verfügung.

Um 14:00 Uhr beginnt ein attraktives Seniorenturnier mit folgenden 3 Mannschaften höherer Spielklassen, die im direkten Vergleich gegeneinander antreten:

1. SV 09 Bergisch Gladbach, 1. Mannschaft

2. Fortuna Köln, 1. Mannschaft

3. Auswahl aus Spielern des Kreises Berg.

Das Turnier endet gegen 16:45 Uhr. Anschließend erhalten die Spieler, Trainer und Betreuer ein Essen im Vereinsheim (Besprechungsraum).

Ausklang

Um ca. 17:00 Uhr beginnt ein weiteres Highlight des Tages:

Die weit über die Grenzen des Bergischen hinaus bekannte und beliebte Band The Birds gibt sich die Ehre und präsentiert ein ca. 2-stündiges Konzert der Extra-Klasse.

Damit ist jedoch das "Ende der Fahnenstange" noch nicht erreicht. Bei der TV-Übertragung des WM-Spiels um den 3. Platz können die "konditionsstarken" Gäste diesen großen Tag so langsam ausklingen lassen.

Generell

Während des gesamten Tages werden den Gästen Speisen und Getränke in reichhaltiger Auswahl sowohl im Vereinsheim als auch an Außenständen (witterungsabhängig) zu moderaten Preisen angeboten. 

Alle Programm-Aktivitäten des Tages werden über die vereinseigene Beschallungsanlage moderiert und musikalisch begleitet.

Für Spätentschlossene wird es immer noch die Möglichkeit geben, Patenschaften für Kunstrasen-qm zu erwerben.

Der Reinerlös der Veranstaltung fließt komplett in die Finanzierung des Kunstrasen-Projektes.

Das Präsidium, UNION Bl-Ws Biesfeld/Offermannsheide 1930/53 e.V.

Spende: Die Kreissparkasse Köln unterstützt Kunstrasen

Sichtlich erfreut nimmt Erich Bosbach den symbolischen Scheck aus den Händen von Marianne Brochhaus, Sven Rohwer, Doris Müller und Thomas Ebert (alle KSK) entgegen.

Kürten-Biesfeld: Der Sportverein UNION Bl-Ws Biesfeld/Offermannsheide e.V. freut sich über eine Spende der Kreissparkasse Köln in Höhe von 2.500,- Euro für den in Biesfeld entstehenden Kunstrasenplatz.

"Mit dem Kunstrasen hat sich die UNION ein anspruchsvolles Ziel gesetzt" lobte Marianne Brochhaus von der KSK und wünschte dem Verein eine reibungslose Umsetzung sowie eine sportlich erfolgreiche Zukunft. "Vor allem für die Sportausbildung der Jugend ist ein Kunstrasenplatz von großem Vorteil und daher eine wichtige Investition in die Zukunft des Vereins" so die Regionaldirektorin.

Zur symbolischen Scheckübergabe hatten sich einige Präsidiums-Mitglieder der UNION und aktive Seniorenspieler am Sportheim in Biesfeld eingefunden. UNION-Präsident Erich Bosbach dankte der Kreissparkasse für die wertvolle Unterstützung bei der Finanzierung des Projektes. "Nur durch solche Hilfen sind so ehrgeizige Ziele wie die Errichtung eines Kunstrasenplatzes überhaupt erst möglich", hob Bosbach hervor.

Die Einweihung des neuen Platzes findet am 10. Juli 2010 statt.

Werbung-Raiffeisenbank

Die Raiffeisenbank Kürten-Odenthal e.G. nimmt einen kurzen Werbeartikel in ihre Mitglieder- und Kundenzeitschrift 'VR-Blick' (Ausgabe Mai 2010) über die Spende für die Sanierung der Sportanlage in Biesfeld in Höhe von 10.000,- Euro auf.

Zu diesem Zweck überreichten die Vorstände der Bank, Johannes Berens und Helmut Hülck, den Präsidiums-Mitgliedern der UNION, Erich Bosbach und Dirk Rappenhöner sowie dem ehemaligen Fußball-Nationalspieler und UNION-Förderer, Jens Nowotny, einen symbolisch und übergroß ausgestalteten Scheck. Wie man auf dem Foto erkennt, stehen die Bagger bereits zur Abtragung der roten Asche bereit.

Die UNION dankt der Raiba an dieser Stelle nochmals für diese großzügige Spende.

Das Präsidium

Asche Ade Party am 11.04.'10

Chronisten des AscheAde Ereignisses berichteten bereits  über eine lange, lange Nacht bis in die frühen Morgenstunden (siehe UNION Homepage). Man wähnte bereits, es sei ein Begrüßungskommando abgestellt worden, welches die ersten anrückenden Bagger bald nach Sonnenaufgang begrüßen sollte. Dies wurde jedoch nach Rückfrage beim UNION Vorstand nicht bestätigt. Auch die aufkommende Mär, man wolle die doch so lieb gewonnene Asche gegen die anrückende Baggerarmee verteidigen, erwies sich letztendlich als ein verspäteter Aprilscherz.

Denn zum Schluss siegte die Vernunft! Aschenbeseelt und die Kehle mit dem leckeren Gerstensaft gut benetzt, kehrte das verschworene Grüppchen der aufrechten AscheAde Recken heim und machte den heranrückenden Baggern doch Platz.

Für die UNION ging ein unvergesslicher Tag zu Ende! Die UNION glänzte auf allen Ebenen als guter Gastgeber: sportlich bekamen alle Gastmannschaften fast alle Punkte geschenkt und zugleich organisierte sie einen ehrwürdigen Rahmen zum Abschied von der Asche.

Viele, viele Gäste fanden den Weg zum Aschenplatz. Das Vereinsheim hätte dem Ordnungsrecht nach mehrfach geräumt werden müssen; so eng standen Freunde, Gönner und Gäste der UNION selten dicht gedrängt zusammen.

Die UNION freute sich, dass sie die zahlreichen Gäste empfangen, aber auch ordentlich bewirten durfte.

Die ReibekuchenLadies, die GrillGents, der Jugendvorstand, die Alten Herren und die junge Garde der II. Seniorenmannschaft haben alles unternommen, dass kein Magenknurren zu hören war und trotz mächtig aufgewirbelter Asche keine Kehle trocken bleiben musste.

Dank gilt allen Beteiligten, allen Unterstützern, der Gruppe Pressluft, die Blasmusik mal ganz anders zum Besten gab.

Dank gilt aber auch der Asche, der nochmals in den Spielen arg zugesetzt worden ist. Sie hat es geduldig ertragen und die SpielerInnen und Spieler haben sie am Ende mit tiefen Furchen zurückgelassen.

Wir behalten die Asche gut in Erinnerung.

Asche Ade, Willkommen Kunstrasen. Der Traum wird wahr.

AscheAde am 11. April 2010

Am 11. April 2010 verabschiedet sich die UNION Blau Weiss Biesfeld/Offermannsheide 1930/53 e. V. von der Asche an der Jahnstraße.

Bevor die Bagger aber am 12. April 2010 zu der umfangreichen Kunstrasenbaumaßnahme in der Jahnstraße anrücken, werden alle UNION-Mannschaften, ob nun die zahlreichen Jugend- oder auch die Seniorenteams, sich fußballerisch von der TrauerAsche verabschieden.

Alle Jugendmannschaften werden ab 09:30 zum letzten Mal die staubige Asche aufwirbeln. Der Nachmittag (ab 13:00 Uhr) steht dann ganz und gar im Zeichen der letzten Heimpflichtspiele unserer drei Seniorenteams auf der denkwürdigen Asche.

Im Vereinsheim wird ganztägig für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Nach dem letzten Spiel (gegen 19:00 Uhr) wird die Gruppe Pressluft mit Ihren musikalischen Einlagen Blasmusik mal ganz anders zum Besten geben.

Die UNION freut sich über zahlreiche Gäste.

Interview mit der Bergischen Landeszeitung vom 06.04.2010

Vorfreude auf grüne Halme

Erich Bosbach ist Präsident des Sportvereins Union Blau-Weiß Biesfeld / Offermannsheide. Über den neuen Kunstrasenplatz sprach Claus Boelen-Theile mit ihm.

Herr Bosbach, wann rücken die Bagger auf dem Biesfelder Sportplatz an?

Am 12. April geht es los, dieser Termin ist mit dem Sportanlagenbauer Trofil verbindlich abgesprochen. Wir gehen von einer etwa dreimonatigen Bauzeit aus. Am 10. Juli wollen wir die Einweihung der neuen Anlage mit allen Biesfeldern feiern. Die Vorfreude im Verein ist bereits riesengroß.

Sie feiern aber auch den Abschied von der Asche.

Ja, genau. Am Sonntag, 11. April, finden die letzte Spiele auf unserem Aschenplatz statt. Um 9.30 Uhr spielen die Jugendmannschaften, um 13, 15 und 17 Uhr die zweite, die erste und die Frauenmannschaft. Dazu gibt es ein ganztägiges Rahmenprogramm. Nach dem letzten Spiel, gegen 19 Uhr, werden die Musiker von „Pressluft“ Blasmusik mal ganz anders zum Besten geben. Wer möchte, kann auch ein kleines Säckchen von der Biesfelder Asche als Andenken mit nach Hause nehmen. Es gibt schon das Gefühl bei uns, dass eine Ära endet und eine neue beginnt.

Warum Kunstrasen?

Wer heute und künftig seinen Sportplatz saniert, wird immer in Kunstrasen sanieren. Alles andere wäre nicht zeitgemäß. Wir sind absolut überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Kunstrasen bedeutet: Weniger Verletzungsrisiko für die Spieler, eine bessere Platzausnutzung über das gesamte Jahr, keine Staubbelästigung mehr, keine verdreckten Trikots mehr. Wir alle freuen uns, unserer Sportjugend eine wesentliche Verbesserung anbieten zu können. Wer in Zukunft keinen Kunstrasenplatz hat, wird einfach nicht mehr konkurrenzfähig sein.

Die Union stemmt mit dem Kunstrasenplatz als Dorfverein eine Großinvestition. Wie schaffen Sie das?

Unser Platz ist mit etwa 5900 Quadratmetern recht klein, deshalb können wir die Kosten überhaupt tragen. Ursprünglich hatte Trofil 330 000 Euro berechnet, dank eines Sonderrabatts reduziert sich die Summe für uns auf 250 000 Euro. Wir steuern Eigenmittel von 150 000 Euro aus unseren Finanzreserven, Sponsorengeldern und den verschiedenen Patenschaftsprojekten bei. Bleiben 100 000 Euro, von denen wir 70 000 Euro durch Mittel aus dem Konjunkturpaket II decken können.

Wie groß ist die Finanzlücke?

30 000 Euro plus weitere ca. 30 000 Euro für eine etwas umfangreichere Gesamtlösung: Kunstrasen-Warmlaufflächen hinter dem Osttor, eine erweiterte Umpflasterung als Schutz gegen Schmutz, eine Einzäunung sowie ein kleiner Geräteschuppen für unsere Sportgeräte, die bislang im Gang der Umkleidekabine lagern. Wir sind nach wie vor stark auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.

„Paten“ können Teilflächen auf dem Sportplatz erwerben.

Ja, schon ab 10 Euro kann man einen Quadratmeter kaufen. Etwa ein Drittel ist vergeben, der ein oder andere aus Biesfeld könnte sich in dieser Sache aber noch engagieren. Hier im Dorf gibt es zum Beispiel Kinder, die zehn Euro aus ihrem Taschengeld für einen Quadratmeter zusammengespart haben.

Wie hilft die Gemeinde?

Die Gemeinde befindet sich im Nothaushalt, deshalb ist eine finanzielle Unterstützung nicht möglich. Der Gemeinderat hat der Ausfallbürgschaft für unseren Bankkredit zugestimmt, das war eine Bedingung für das ganze Projekt

Kann man schon etwas zur Einweihungsfeier am 10. Juli verraten?

Ab 11 Uhr wird es eine etwa 40-minütige Einweihungsfeier geben. Die beiden Kirchen werden die neue Anlage einsegnen. Ab 13 Uhr folgt der sportliche Teil mit einem Jugendturnier und einem attraktiven Seniorenturnier mit den ersten Mannschaften von SV Bergisch Gladbach 09 und Fortuna Köln sowie einer Auswahl des Kreises Berg.

Sponsorenlauf bei "Rund um Köln"

Am 5. April 2010 führt die Triathlonabteilung der Union Blau Weiss Biesfeld im Zuge des Radklassikers Rund um Köln ihre jährliche Veranstaltung auf dem Parkplatz an der Gaststätte zur Post in Biesfeld durch.

Ihm Rahmen dieser Veranstaltung findet ein Sponsorenlauf statt, mit dem jeder das Projekt Kunstrasen der Union Blau Weiss Biesfeld unterstützen kann.

Wenn ihr Euch entschließt, bei dem Lauf dabei zu sein, dann solltet ihr jetzt mit der Liste auf der Rückseite dieses Schreibens losmarschieren und möglichst viele persönliche Sponsoren in eurem Verwandten und Bekanntenkreis gewinnen. Die zu laufende Runde beträgt ca. 400 m. Jedesmal, wenn ihr diese Runde absolviert habt, wird es auf dem Sportplatz ein bisschen grüner, denn Euer Sponsor stiftet dann den vorher vereinbarten Betrag. Sobald ihr Euren erlaufenen Beitrag zum Kunstrasen zusammen habt, könnt Ihr ihn entweder direkt am Organisationsstand, oder später beim Ingenieurbüro Dirk Zager, Wipperfürther Str. 227, abgeben.

Also, wer Zeit und Lust hat, am 5. April 2010 dabei zu sein, der kann jetzt loslegen. Startschuss ist gegen 13.00 Uhr, die Teilnehmer melden sich bitte bis 12.30 Uhr im Start-/Zielbereich mit ihren Listen. Wer möchte, kann seine Liste auch schon vorher in Biesfeld bei Werner Pratsch, Am Lingenstock 22, abgeben. Bei Fragen könnt ihr ihn auch unter der 0 22 07 / 44 05 erreichen.

Wir sorgen für Getränke im Start-/ Zielbereich und für jeden gibt es auch noch eine Urkunde.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Eure Jugendabteilung & Projektgruppe Kunstrasen UNION BW Biesfeld/O'heide

Willkommene Unterstützung aus dem Nachbardorf

Auch im Nachbardorf Dürscheid wird das UNION-Projekt "Kunstrasen" befürwortet und unterstützt. Die Karnevalsgesellschaft "Dürscheder Mellsäck" – aus karnevalistischer Sicht ansässig im Ortsteil „Biesfeld-West“ – spendete für jedes UNION-Mitglied, das die Große Herrensitzung am 24.01.2010 in der Kürtener Sporthalle besuchte, 10,- Euro für die Biesfelder Platzsanierung. Annähernd 50 UNION-Mitglieder ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und hatten ihren Heidenspass am TOP-Programm, das die Mellsäck auf die Beine gestellt hatten:

Neben dem Reiterkorps Jan von Werth, den karnevalistischen Spitzenkräften Willibert Pauels und Fred von Halen, dem Schnäuzer Duo, freuten sich die Besucher besonders über das Tanzkorps der Dürscheder Mellsäck, die "Cheerleader des 1. FC Köln" und viele weitere Höhepunkte. Das alles gekonnt moderiert von ihrem Präsidenten Heinz-Peter Orth.

Wir von der UNION finden: 

Das, liebe Mellsäck, ist eine großartige Geste und fördert das ohnehin schon sehr gute Verhältnis zwischen den Bürgern unserer beiden Dörfer.

Herzlichen Dank!

Und wer weiß, vielleicht gibt es ja bald als Karnevalsprinzen wieder eine Leihgabe aus Biesfeld – so wie es in der Vergangenheit bereits zweimal erfolgreich praktiziert wurde...!

Das UNION-Präsidium

Bericht im Kölner Stadtanzeiger am 19.12.09

Zeitungsbericht im Kölner Stadtanzeiger vom 19.11.09

Geld für neues Grün soll fließen

350 000 Euro sollen aus dem Konjunkturpaket in die Sanierung der fünf Kürtener Sportanlagen fließen, das hat der Rat in seiner ersten Sitzung beschlossen.

KÜRTEN - „Jetzt müssen die Sportvereine genau benennen, wofür sie die Gelder verwenden wollen“, so Bauamtsleiter Willi Heider.

In Biesfeld soll schon ab nächstem Juli auf Kunstrasen gespielt werden. „Wir sind dabei genau zu spezifizieren, was wir machen wollen“, sagt Erich Bosbach, Präsident von Union Blau-Weiß Biesfeld / Offermannsheide. In ein paar Tagen soll die Aufstellung im Kürtener Rathaus vorliegen. In den Unterlagen wird auch die Bitte formuliert sein, den Bewilligungsbescheid so schnell wie möglich auszustellen. „Wir brauchen etwas Schriftliches, damit wir den endgültigen Auftrag erteilen können“, so Bosbach. 

Rund 300 000 Euro kostet der neue Spielbelag für den relativ kleinen Platz von 90 mal 60 Metern. 200 000 Euro will der Verein durch Sponsorengeldern, Spenden und Patenschaften für den Kunstrasen zusammenbekommen. Für die Spieler wird ein jährlicher Sonderbeitrag erhoben. Auch Rückstellungen werden aufgelöst. „Die Finanzierungslücke von 100 000 Euro würde durch die 70 000 auf 30 000 Euro schrumpfen“, so Bosbach.

Die Verantwortlichen von Rot-Weiß Olpe und Montania Kürten sind ebenfalls dabei, ihre Investitionsvorhaben zu konkretisieren. „Wir bereiten die Unterlagen vor, die wir zum Landrat geben“, sagt Ludger Breick, 1. Vorsitzender des Vereins. Letztendlich müsse dieser darüber entscheiden, ob die Pläne der Vereine verwirklicht werden können. Ausgangspunkt für die Planungen ist die Fusion der beiden Vereine. Gespielt werden soll zukünftig auf dem Platz in Kürten, der mit Kunstrasen ausgestattet werden soll. Die Finanzierung basiert auf mehreren Faktoren. „Wir haben zwei mal 70 000 Euro aus dem Konjunkturpaket“, erklärt Breick. Dann würde die Gemeinde noch 250 000 für den Ausbau der Sportanlage investieren, die auch von der Gesamtschule genutzt wird. „Den Rest würden wir aus dem Verkauf des Sportplatzes in Bornen finanzieren“, so Breick. Der DJK Dürscheid wollte mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket und der Budgetierung ebenfalls einen Kunstrasenplatz anlegen. „Doch die Budgetierung ist wesentliche geringer als ursprünglich angekündigt“, sagt Vorsitzender Joachim Hankus. Da habe sich die Gemeinde Kürten verrechnet. „Zuerst sprach man von 36 000 bis 38 000 Euro, jetzt vom rund 16 000 Euro“, so Hankus. Bis zum Frühjahr will sich der Verein überlegen, welche Maßnahmen er mit den 70 000 Euro durchführen will. Hankus: „Es soll auf alle Fälle zukunftsorientiert in Richtung Kunstrasenplatz gehen.“

Ganz anders sieht es dagegen beim SV Bechen aus. „Das Geld wird komplett in die Sanierung des bestehenden Tennenplatzes gehen“, sagt Geschäftsführer Josef Hemrich. Alles andere sei nicht zu stemmen.

Papp Nas Party

Auch dieses Jahr steigt wieder die bekannte Papp Nas Party mit DJ & Live Band, sowie einer Special Drink Aktion.

Es besteht kein Kostümzwang.

Termin ist 14.11 ab 19:00 Uhr in der Turnhalle in Biesfeld.

Eintritt 7€ alle Getränke nur 1€.

Zeitungsbericht in dem KSTA vom 17.10.2009

Zeitungsbericht in der BLZ vom 17.10.2009

TORPATENSCHAFT und SPENDENTEAMS

Die UNION gibt ja bekanntlich GrAS!
Nun wird richtig durchgestartet.

Neben dem Patenschaftsprojekt zum Erwerb einer Teilfläche des neuen Rasens werden ab dem 1. Oktober 2009 ZWEI weitere Programme ins Leben gerufen, die an den Leitgedanken „GEMEINSCHAFT macht stark“ anknüpfen und die an die Binsenweisheit erinnern, dass das Projekt Kunstrasen unser ALLER Projekt ist.

Wird mit der Errichtung der SPENDENTEAMS an die Vielfalt der Ideen der einzelnen in einer Gruppe appelliert, können Sie bei der TORPATENSCHAFT die hoffentlich in der kommenden Saison zahlreich zu bejubelnden Tore der UNION Jugend- und Seniorenmannschaften mit einem persönlichen Beitrag honorieren, den Sie im Wettbewerb mit den anderen TORPATEN messen lassen können.

Beide Programme werden als Wettbewerb der einzelnen SPENDENTEAMS und TORPATEN ausgelobt. Attraktive Sachpreise für die Sieger der Wettbewerbe werden der verdiente Lohn für den Einsatz der SPENDENTEAMS und TORPATEN sein. Nähere Informationen zu den beiden beschriebenen Programmen finden Sie unter dem Menüpunkt "SpendenTeams und TorPatenschaft".

5. Internationaler Biesfelder Dorflauf

Flach ist woanders!

Unter diesem Motto startet am 06.09.2009 die fünfte Auflage des "Internationalen Biesfelder Dorflaufs".

Alle Infos, Rund um diesen Event der Triathlon Abteilung der Union B.W. 
Biesfeld, finden Sie unter: 

Hier geht es zu den Infos und zur Anmeldung

Aber nicht nur die Läufer, sondern auch die Union gibt an diesem Tag G(r)AS:
An dem Informationsstand des Kunstrasenprojekts können während der gesamten Veranstaltung direkt vor Ort Patenschaften für den im April 2010 entstehenden Kunstrasenplatz abgeschlossen werden. Nutzen Sie die Gelegenheit und unterstützen Sie das Projekt, denn "Gemeinschaft macht stark".

 

Zeitungsbericht in dem Kölner Stadtanzeiger vom 16.07.09

Die Tage der Tenne sind gezählt

Ab nächstem Juli soll in Kürten-Biesfeld auf Kunstrasen gespielt werden. Um den 300.000 Euro teuren Umbau zu finanzieren, hat sich der Verein eine ganz besondere Aktion einfallen lassen.

Entspannt geht Jens Nowotny über den Tennenplatz. Plötzlich bückt er sich, hebt einen größeren Stein auf und wirft ihn aus dem Spielfeld heraus. „Wie kann das denn sein“, fragt er sich, „der Platz ist doch frisch abgezogen.“ Keine Frage, der Zustand des Fußballplatzes liegt dem ehemaligen Profifußballer von Bayer 04 Leverkusen am Herzen - schließlich kickt hier auch sein siebenjähriger Sohn. Doch die Tage der Tenne auf der Anhöhe von Biesfeld sind gezählt. „Am 11. April 2010 wollen wir mit den letzten Heimspielen die Asche verabschieden“, sagt Erich Bosbach, Präsident der Union Blau-Weiß Biesfeld / Offermannsheide. Für den 10. Juli 2010 ist die Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes geplant, der erste in der Gemeinde Kürten.

Rund 300 000 Euro kostet der neuen Spielbelag einschließlich komplettem Unterbau. „Gott sei Dank haben wir mit 90 mal 60 Metern einen kleinen Platz, sonst wäre das nicht machbar“, so Bosbach. 200 000 Euro muss der Verein selbst aufbringen. Pro Seniorenspieler wird ein Sonderbeitrag von 48 Euro pro Jahr erhoben, Junioren müssen 30 Euro zahlen. Zudem werden die Rückstellungen des Vereins eingesetzt. Der Rest soll durch Sponsorengelder, Spenden und Patenschaften für den Kunstrasen zusammenkommen. Beim Sommerfest hat der Verein damit begonnen, solche Patenschaften zu verkaufen. Die Preise sind gestaffelt. So kostet der Quadratmeter im Fünfmeterraum 40 Euro, sonstige Spielflächen sind schon für zehn Euro zu haben. Die begehrtesten Flächen wie Ecken, Elfmeterpunkt und Torlinie sind schon weg. Im Internet wird umfassend über das Projekt informiert. Auf einer Abbildung des Spielfeldes sind die bereits vergebenen Bereiche grün markiert. Wer die jeweiligen Paten sind, ist per Mausklick zu erfahren. Über das Anliegen des Vereins informiert auch ein Flyer, mit dem Nowotny für das Projekt Reklame macht: „Wenn ich irgendwo bin, verteile ich ein paar Exemplare davon und beantworte auch Fragen.“

Bosbach rechnet mit einer Finanzierungslücke von maximal 100 000 Euro. „Das ist unsere absolute Schmerzgrenze“, so der Vereinschef. Für das benötigte Darlehen soll die Gemeinde Kürten bürgen. „Der Rat hat dem zugestimmt, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Kreis“, bestätigt Bürgermeister Ulrich Iwanow. Zudem hofft der Verein auf eine Zuweisung aus dem Konjunkturpaket II. Hier sind insgesamt 350 000 Euro für die Sportplätze eingeplant. Die Vorschlagliste, wofür die Gelder aus dem Konjunkturpaket verwendet werden, wird gerade abgearbeitet. Pro Sportplatz wären das 70 000 Euro. „Das ginge von den 100 000 Euro herunter, das würde uns in der Gesamtfinanzierung entgegenkommen“, führt Bosbach aus. „Das wäre wie ein warmer Regen.“ Trotz des hohen Aufwandes ist sich der Verein sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Der Trend geht weg von der Tenne hin zum Kunstrasen“, sagt Bosbach. In den letzten Jahren hätten sich Qualität, Bespielbarkeit und die Haltbarkeit entschieden verbessert. „In fünf bis zehn Jahren ist die Tenne nur noch die Ausnahme“, meint der Unions-Chef. Für Jens Nowotny ist Naturrasen der beste Untergrund. „Aber der wäre in zwei bis drei Monaten kaputt bei so vielen Mannschaften, die hier spielen“, so der Ex-Nationalspieler. In Biesfeld spielen neun Junioren-Mannschaften, dazu kommen zwei Juniorinnen-Teams. Bei den Erwachsenen gibt es vier Herren- und eine Damenmannschaft. „Die Belastung für einen Tennenplatz liegt bei 1500 Stunden pro Jahr, für einen Kunstrasenplatz bei 2500 Stunden“, berichtet Bosbach. Bei 200 Jugendlichen und 100 Erwachsenen Spielern würden die 1500 Stunden leicht überschritten.

Wie lange so ein Kunstrasenplatz hält, darüber gibt es noch keine Erfahrungswerte. „Man schätzt zehn bis 15 Jahre“, so Bosbach. Auf jeden Fall wird ein Pflegevertrag mit der Herstellerfirma abgeschlossen. „Denn ein eigenes Pflegegerät für 30 000 Euro können wir uns nicht leisten.“

Abschied von der „Trauerasche“ - ohne Wehmut

Saisonvorbereitungsturnier der UNION Blau Weiss Biesfeld/Offermannsheide 

vom 15. bis zum 24. Juli 2009

Wie in den vergangenen Jahren nutzen die Kürtener Fußballvereine – mit Beteiligung des Kreisliga A Aufsteigers DJK Wipperfeld – das traditionelle Fußballturnier der UNION Blau Weiß Biesfeld/Offermannsheide als anspruchsvolle Saisonvorbereitung.

Die I. Seniorenmannschaften ermitteln an 3. Spieltagen die beiden Finalisten, die um die inoffizielle Kürtener Gemeindemeisterschaft spielen werden. Die Reservemannschaften spielen im Rahmen eines Tagesturniers den inoffiziellen Gemeindemeister der II. Mannschaften aus.

In beiden Turnieren sind erstmals Wanderpokale ausgelobt worden, um die in den Folgejahren in bewährter Tradition, leidenschaftlich gekämpft werden kann.

In 2009 letztmalig auf Asche, in 2010 bereits auf grünem Untergrund.

Die UNION gibt ja bekanntlich GrAS.

Endstand des Turniers

Voller Erfolg beim 9. UNION-Sommerfest am 27. Juni 2009

Das 9. UNION-Sommerfest am 27. Juni 2009 war erneut ein voller Erfolg.

Obwohl es am frühen Nachmittag bei den Vorbereitungsarbeiten noch in Strömen regnete, klarte sich der Himmel ab 16:00 Uhr gerade rechtzeitig zum Beginn der Kinderbelustigung zunehmend auf. Hüpfburg, Trampolin und Negerkuss-Wurfanlage erfreuten sich daraufhin einer großen Beliebtheit und der dort diensthabende Jugendvorstand hatte alle Hände voll zu tun, dem großen Kinderandrang gerecht zu werden.

Ab 18:00 Uhr füllte sich der Dorfplatz zusehends durch Biesfelder Bürgerinnen und Bürger, sowie viele Freunde der UNION aus nah und fern.

Der Abend stand ganz im Zeichen guter, geselliger Unterhaltung sowie der leiblichen Stärkung durch erlesene Speisen und Gertränke. Viele Besucher trafen sich nach längerer Zeit einmal wieder und tauschten ihre zwischenzeitlichen Erfahrungen und Erlebnisse in regen Gesprächen aus. 

Als Besonderheit galt in diesem Jahr der Start der ‚Patenschafts-Aktion’ für den im Frühjahr 2010 geplanten Kunstrasenplatz an der Jahnstrasse. In einem eigens dafür eingerichteten Marktstand konnten sich die Gäste über das Projekt informieren und ihre Wunsch-Quadratmeter des neuen Kunstrasenbelages symbolisch erwerben.

Zu diesem Zweck hatte Tim Schöllmann, Spieler der 1. Fußballmannschaft, ein Fußballfeld virtuell in einzelne qm unterteilt und mit den entsprechenden Koordinaten hinterlegt. Er präsentierte dieses ‚Kunstwerk’ auf einem Monitor, und die zahlreichen Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Wunschkoordinaten auszusuchen und durch Ausfüllen eines Spendenformulars zu reservieren.

Ergänzend zu dieser gelungenen Präsentation sorgte eine reizende und äußerst aktive Kindergruppe dafür, dass mit fortschreitender Dauer annähernd alle Gäste einen oder mehrere Ansteck-Buttons mit dem UNION-Kunstrasen-Logo für den Symbolpreis von einem Euro erwarben.

Insgesamt waren sich die UNION-Verantwortlichen einig:

Das 9. Sommerfest trug einmal mehr zur aktiven Gestaltung eines anspruchsvollen Dorflebens bei. Ein Beweis dafür sind die vielen gelungenen Schnappschüsse, für die sich ein 'Besuch' in der Bildergalerie auf der UNION-Homepage lohnt.

Allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Getreu dem Motto: ‚Nach dem Fest ist vor dem Fest’, werden die Vorbereitungen für das 10. Sommerfest in 2010 bereits in Kürze anlaufen. 

Das Präsidium

Zeitungsbericht in der "Kölnische Rundschau" vom 12.05.'09

Asche hat bald ausgedient

Die Zeiten des alten Ascheplatzes an der Biesfelder Jahnstraße neigen sich dem Ende entgegen: Der Sportverein Union Blau-Weiß Biesfeld/Offermannsheide plant ab Mai 2010 die...

BIESFELD. Die Zeiten des alten Ascheplatzes an der Biesfelder Jahnstraße neigen sich dem Ende entgegen: Der Sportverein Union Blau-Weiß Biesfeld / Offermannsheide plant ab Mai 2010 die Umwandlung der Anlage in einen Kunstrasenplatz. Es wäre der erste in der Gemeinde Kürten.

250 000 Euro Investitionskosten muss der Verein mit seinen 600 Mitgliedern dafür stemmen. „Wir wollen in drei bis vier Wochen den Bauauftrag an eine Fachfirma vergeben“, berichtet Herbert Pistor, Geschäftsführer bei den Blau-Weißen. Der Bau von Kunstrasenplätzen boomt, die wenigen Fachfirmen haben dicke Auftragsbücher und lange Wartelisten. Start des Platzumbaus soll nach dem Abschluss der Fußballsaison 2009 / 10 sein. „Wegen der Weltmeisterschaft ist der Ligabetrieb zeitiger als sonst beendet. Das wollen wir nutzen“, erklärt Pistor.

Etwa sechs Wochen dauert die Baumaßnahme, die bereits im Detail mit dem ausführenden Unternehmen abgesprochen ist. Der Spiel- und Trainingsbetrieb auf Kunstrasen könnte dann zur Saison 2010 / 11 beginnen. Die örtlichen Gegebenheiten mit der engen Zufahrt über die Jahnstraße und dem unmittelbar an den Platz angrenzenden Parkplatz des Kinderdorfs hat der Verein im Blick. Pistor zuversichtlich: „Das funktioniert alles.“

In den nächsten Wochen und Monaten wollen die Biesfelder die Finanzierung weiter voranbringen. Für einen benötigten Kredit über 100 000 Euro hat der Gemeinderat einer Bürgschaft zugestimmt. Mit Sponsoring, Platzpatenschaften und vielen Aktionen soll das benötigte Geld in die Kasse fließen. Über die neudesignte Homepage können in den nächsten Wochen kleine Eckchen für das neue Grün übernommen werden. „Ab zehn Euro wird das möglich sein. Wir hoffen auf viele Biesfelder, die uns auf diese Weise unterstützen“, sagt der Geschäftsführer. „Oma, Opa, Tante, Onkel, alle können mitmachen.“ Überlegt wird auch, mit Ex-Bundesligaprofi Jens Nowotny ein Fußballcamp zu organisieren. Für den Verein sei vieles vorstellbar, man wolle in der nächsten Zeit offensiv für das Großprojekt werben.

Jahreshauptversammlung 2009

Am Freitag, 08.05.2009, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt.

64 stimmberechtigte Mitglieder versammelten sich in der Biesfelder Grundschule um den diesjährigen Ausführungen des Vorstandes zu lauschen.

Unter ihnen auch der ehemalige Leverkusener und Nationalspieler Jens Nowotny.

Zunächst erfolgten die üblichen Berichte der Vorstandsmitglieder und die Berichte aus den einzelnen Abteilungen, unter ihnen auch die Abteilung Damengymnastik und Jiu Jitsu. Über die Abteilung Fussball berichtete Roland Wisskirchen der neben der hervorragenden Arbeit der Seniorentrainer und Betreuer besonders die Spielerinnen Daniela Masurat und Vanessa Döpper sowie Spieler Tim Schöllmann und Betreuer Carsten Jenn lobte. Diese 4 zeichnen für die Internetauftritte der Union, der Damen- und der 2ten Herrenmannschaft verantwortlich.

Nach der erwarteten Entlastung des Präsidiums wurde es spannend in der Biesfelder Grundschule.

Präsident Erich “Bobby” Bosbach und Dirk Rappenhöhner stellten den Mitgliedern das Projekt Kunstrasen vor.

Interessant der erste Teil der Präsentation, in dem es um die Arbeiten und die Auswirkungen auf den Sportplatz an der Biesfelder Jahnstrasse ging. Wie jeder in Biesfeld weiss ist unser Platz ja nun mal nicht der grösste, um genau zu sein misst er an der breitesten Stelle 61 m und an der längsten Stelle 89,5m. Dies entspricht mit Wohlwollen den Mindestmaßen für Aschenplätze, reicht allerdings nicht um die genauen DIN Vorschriften beim Bau eines Kunstrasenplatzes zu erfüllen. Diese erfordern ein Mindestmaß von 60 x 90 m, 1 m Lauffläche an den Seitenlinien und 1,5 m Lauffläche an den Torauslinien.

Um diese Maße zu erreichen wird das Spielfeld ein Stück in Richtung “Am Zimmerberg” verschoben. Dadurch werden die benötigten Seitenflächen gewonnen und das Spielfeld erhält die Mindestmaße für Kunstrasenplätze.

Zum Opfer fallen dem Kunstrasenplatz die schon etwas marode Bande an der “Rahmseite”, wie Dirk Rappenhöhner die Südseite unter einigem Gelächter nannte. Die zur Bandenwerbung genutze Stangenkonstruktion wird ersatzlos entfernt werden, die Werbeplakate werden an den von der Gemeinde errichteten Fangzaun angebracht. Dieser neue Zaun wurde im Rahmen der Baumrodung an der Südseite des Platzes errichtet. Des weiteren wird die Bande an der Nordseite, also der Vereinsheimseite, von der Spielfläche ein Stück zurück auf die gepflasterte Fläche vor dem Vereinsheim verlegt.

Die beiden Fangzäune hinter den Toren bleiben erhalten, wobei der Fangzaun an der Westseite, also der “Burgerseite”, noch durch die Gemeinde erneuert wird, das Budget ist im Kürtener Haushalt bereits fest eingeplant.

Nach der beeindruckenden Vorstellung der Arbeiten und Auswirkungen folgte die mit Spannung erwartete Darstellung der Finanzierung.

Die Arbeitsgruppe “Kunstrasen” holte sich Angebote von 3 verschiedenen Firmen ein, die sich zwischen 300.000 und 330.000 Euro bewegen.

Favorisiert wird aktuell das Angebot der Firma Trofil, die bereits bundesweit Kunstrasenplätze errichtet hat (u.a. arbeitet Trofil mit Trendsport Rummenigge zusammen, der Firma des ehemaligen Bundesligaprofis Michael Rummenigge).

In die Finanzierung fliessen – neben einem Rabatt der Firma Trofil – Eigenleistungen, Sponsorengelder und Spenden ein. Damit aber nicht genug, wie auch schon andere Vereine vorher versucht die Union ihren Kunstrasenplatz zu vermarkten. Dazu soll jeder Fan, Gönner oder Interessierte die Möglichkeit bekommen für einen Teil des Kunstrasenplatzes eine Patenschaft zu übernehmen. Das genaue Konzept dieser Patenschaft wird zur Zeit noch erarbeitet, Infos dazu folgen sobald sie vorliegen.

Zusätzlich zu den aufgeführten Geldern schielt die Union noch auf einen Zuschuss der Gemeinde, die allerdings noch darüber abstimmen muss, was genau mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket II geschehen soll. Immerhin muss die Gemeinde 5 Sportplätze unterstützen (Olpe, Kürten, Bechen, Dürscheid und eben Biesfeld).

Um die aufzunehmende Kreditsumme weiter zu schmälern will die Union ab der Spielsaison 2010/2011 einen jährlichen Sonderbeitrag einführen. Damit soll ein Teil der Finanzierung erfolgen, aber auch die Folgekosten aufgefangen werden.

Über diese Einführung und die Höhe des Sonderbeitrags wurde von den Anwesenden nach reger Diskussion mit grosser Mehrheit positiv entschieden.

Damit steht dem Projekt Kunstrasen eigentlich nichts mehr im Wege, also warten wir auf die Beauftragung und den Beginn der Arbeiten an der Biesfelder Jahnstrasse. Bis dahin ist zwar noch ein knappes Jahr Zeit, aber die Vorfreude verbreitet sich langsam aber sicher in Biesfeld und Umgebung.

Sobald es Neuigkeiten rund um dieses Projekt gibt werden diese hier natürlich veröffentlicht, also: immer mal wieder reinschauen oder als Abonnent anmelden.

Detlef Brocker

“ Ich unter­stütze das Projekt, weil ich als Präsident der Alten Herren die Folgen von Jahrzehnten auf Asche nur zu gut kenne: Schmerzen nach jedem Spiel!!! Auf Kunstrasen könnten wir alle noch ein paar Jahre dranhängen.”

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Rasenfläche mit Paten

2822m² (52,26%)

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